Leipzig

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Hörimplantat - Übersicht

Aus medizinischer Sicht ist in einigen Fällen ein Hörimplantat sinnvoll. Die Indikationen dafür sind sehr unterschiedlich und weit gefächert.

Ein Hörimplantat kommt dann zum Einsatz, wenn das Gehör durch eine normale Versorgung mit modernen Hörsystemen nicht ausreichend verbessert werden kann. Zum einen können stärkere Innenohrschäden zu einem Ausschlusskriterium für konventionelle Hörsysteme werden. Desweiteren gibt es diverse Material-Unverträglichkeiten bis hin zu anatomischen Besonderheiten die eine Hörgeräteversorgung stark erschweren.

 

In solchen Fällen, und nach erfolgloser Erprobung von Hörsystemen, kann der Ohrenarzt die Möglichkeit eines Hörimplantates in Erwägung ziehen.

Welches der zahlreichen Implantatvarianten in die engere Auswahl kommt entscheidet der Arzt nach einer ausführlichen Diagnostik.

 

Wir haben uns auf die Anpassung von Hörimplantaten spezialisiert, die "vor" dem Innenohr wirken.

 

Wir stehen dabei in engem Kontakt mit dem behandelnden Arzt um jede Optimierung gemeinsam zu besprechen.

 

Wir stehen Ihnen gern bei Fragen zur Verfügung. Ein Ohrenarzt kann hierzu genaue medizinische Diagnosen stellen und eine Notwendigkeit einschätzen.

 

 

Neubert Hörakustik - Med El Partner in Leipzig

Die Firma Med El ist führend in der Herstellung von Hörimplantaten.

Ob "Bonebridge", "Soundbridge" oder ein modernes Cochleaimplantat - Med El deckt all diese Bereiche mit modernen Lösung und hochentwickelter Technik ab.

implantierter Teil
Med El Bonebridge mit Samba Prozessor

Med El - Bonebridge

Die Bonebridge von Med El ist ein unter der Haut liegendes knochenleitungs-Hörsystem mit Ausnahme des Prozessors - dieser sitzt am Kopf (ggf. unter den Haaren) und wird von einem Magnet am implantierten Teil gehalten.

 

Der Prozessor nimmt die Schallwellen auf, verarbeitet diese und gibt die verstärkten und fertig errechneten Signale induktiv an die implantierte Spule weiter.
Die Signale werden nun an einen vibrierenden Knochenleitungshörer übertragen. Dieser sitzt im Felsenbein direkt hinter dem Ohr. Über die Schwingung des Knochens wird nun das Innenohr direkt mit Schallwellen angeregt.

Med El Soundbridge mit Samba Prozessor

Med El - Soundbridge

Die Soundbridge von Med El ist ein Mittelohrimplantat was in Form und Aufbau der Bonebridge sehr ähnelt.

 

Allerdings sitzt die tongebende Einheit nicht im Felsenbein, sondern wird an der Gehörknöchelchenkette fixiert. Der Tongeber ist sehr klein und enorm leicht, um die Mittelohrkette bestmöglich in Schwingung zu versetzen und dabei die natürliche Funktion in keinster Weise zu stören.

Je nach medizinischer Diagnose ist es auch möglich den Tongeber direkt am "runden Fenster" des Innenohres zu platzieren.

 

 

 

 

 

Oticon Medical - Ponto 3

Das Ponto Hörsystem ist ein Beispiel für eine direkte Schwingungsübertagung. Es ermöglicht die beste Verstärkung und Ausgabe im Vergleich zu Systemen auf der Haut, bei denen die Haut eine Dämpfungsschicht zwischen dem Hörprozessor und dem Knochen bildet.

 

Das Verfahren

Das Einsetzen eines teilimplantierten und im Knochen verankerten Hörsystems ist ein bewährtes, sicheres und relativ einfaches Verfahren, das oftmals unter lokaler Betäubung erfolgt. Mit dem neuen minimal-invasiven Ponto Verfahren (MIPS) erfolgt ein kleiner Schnitt entsprechend der Größe des Implantats und der Schnapp-Kupplung. Dadurch werden keine Nähte benötigt, was die Operation um ein weiteres verkürzt. Das MIPS Verfahren verringert außerdem die Narbenbildung und verkürzt die Heilung.

Wenn Sie der Meinung sind, dass eine knochenverankerte Hörhilfe nicht für Sie geeignet ist, kann der Eingriff rückgängig gemacht werden.

 

 

 

 

 

Baha BP 100

Cochlear - Baha

Der neue Baha BP100 von der Firma Cochlear ist der erste über direkte Knochenleitung funktionierende Soundprozessor, der auf einem innovativen audiologischen Toolkit beruht, das dezidiert für die direkte Knochenleitung ausgelegt ist. Statt einer Signalverarbeitung per Luftleitung und Verstärkungsmaßnahmen bedient sich der BP100 Methoden, die einzig und allein dafür entwickelt wurden, um sich das Hören über Knochenleitung zunutze zu machen.

 

Über eine Schraube, die im Knochen verankert wird, wird der Prozessor aufgeklickt und gibt den Schall auf den Schädelknochen und damit an das Innenohr weiter.